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Gesundheitstipps

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Ginkgo: Bei Tinnitus und Schwindel
 
Ginkgo-Extrakte setzt die chine-sische Medizin traditionell schon seit langem unter anderem bei Schwindel und Ohrensausen ( Tinnitus ) ein. Es liegt ein umfangreiches, zum Teil aus alter Zeit überliefertes Schrifttum vor, das die Wirksamkeit und Verträglichkeit des pflanzlichen Heilmittels belegt.

Informationsverarbeitung deutlich gebessert
 
Nachgewiesen wurde, dass die Inhaltsstoffe der Blätter des altertümlichen Gewächses, dem Goethe ihrer eigenartigen, zweilappigen Form ein Gedicht gewidmet hat, positive Effekte auch bei Hirnleistungsstörungen haben. Bei manchen Patienten kann der Krankheitsverlauf einer „Demenz“, sprich: Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche durch die Gabe von Ginkgo - Extrakt gebremst und die Fähigkeit zur Alltagsbewältigung und Informationsverarbeitung deutlich verbessert werden. Dieses ist das Resultat der gefäßerweiternden und durchblu-tungsfördernden Eigenschaften des Ginkgos: Die Fließeigen-schaften des Blutes werden ver-


bessert, die Strömungsge-schwindigkeit wird erhöht. Es hat sich bestätigt, dass die Wirkung nicht auf einen isolierten Stoff, sondern auf den kombinierten Effekt aller Einzel-bestandteile zurückzuführen ist. Ginkgo biloba bei Schwindel, Tinnitus und Durchblutungs-störungen ist in der Apotheke in Form von Tabletten, Tropfen, Dragees oder als Lösung erhältlich.

Lebensverlängernde Energiespareffekte
 
 

Übrigens: Dem Phytotherapeuti-kum werden auch Radikalfänger-eigenschaften zugeschrieben. Es ist in der Lage, den sogenannten „oxydativen Streß“ zu bekämpfen. So wurde beobachtet, dass die Gabe von Ginkgo-Extrakt bei hirnerkrank-ten Tieren zur Reduktion von Schäden führt, die durch einen Mangel an Sauerstoff zu erklären sind. Die Forscher interpretierten ihre Ergebnisse als „ lebensver-längernde Energiespareffekte“. Es mag kein Zufall sein, daß Ginkgo biloba als Vertreter einer Pflanzenordnung, die bereits vor 250 Millionen Jahren nachweis-bar war, als Überlebenskünstler gilt, der sogar die Atombomben-


explosion von Hiroshima überstanden haben soll. Berichte besagen, dass ein Ginkgo-Baum an jenem Katastrophentag, an dem die ganze Tier- und Pflanzenwelt vernichtet wurde, lichterloh brannte. Dennoch hat der Baum im folgenden Frühjahr einen neuen Spross hervor-gebracht.


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