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Sonnenbrand - was hilft?
Bei einem Sonnenbrand helfen Hausmittel wie feuchte Umschläge oder Quark, der dünn als Maske aufgestrichen wird. Wenn das nicht ausreicht, können verschiedene Medikamente
Linderung bringen. Puder wirken kühlend und setzen die Reibung zwischen den Hautfalten herab. Besonders günstig sind überfettete Puder, denen geringe Mengen Öl zugesetzt wurden.
Gegen Sonnenbrand helfen Kortikoide zuverlässig, aber die meisten Wirkstoffe sind verschreibungspflichtig. Eine Ausnahme ist Hydrocortison, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt.
Kurzfristig eingesetzt hat es keine Nebenwirkungen. Auch Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure oder Antihistaminika-Tabletten helfen gegen einen Sonnenbrand.
Cremes mit Antihistaminika werden häufig zu spät aufgetragen, da man einen Sonnenbrand oft erst am nächsten Tag bemerkt. Sie können die Haut sensibilisieren und sollten
daher nicht vorab angewendet werden. Lokalanästhetische Cremes sind nicht ratsam, da sie zu Allergien führen können. Auch abdeckende Pasten mit Zink können einen Sonnenbrand
verschlimmern. Gerbstoffhaltige Cremes werden aber nicht immer vertragen, denn sie können die Haut zusätzlich austrocknen. Ist allerdings mehr als ein Drittel der Haut verbrannt oder
sind Bläschen zu sehen, sollte der Arzt aufgesucht werden.
Sonnenbäder trocknen die Haut aus. Beispielsweise ist ein mehrstündiges Sonnenbad mit einer Sonnenpflege mit LSF 4 für die Haut genauso austrocknend wie eine halbstündige
Waschung mit einer Seifenlösung. Reife Haut enthält weniger Feuchthaltefaktoren, sie wird durch Sonnenlicht oder Solariumsbesuche noch stärker geschädigt. Nach einem Sonnenbad
sollte der Haut mindestens eine zwölfstündige Ruhepause gegönnt werden, damit die körpereigenen Reparaturmechanismen greifen können. Vor allem die Gesichtshaut braucht viel
Feuchtigkeit. Die beste Regeneration erreicht man mit einer Feuchtigkeitsmaske. So hat man lange etwas von seiner Bräune, und die Haut ist optimal gepflegt.
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