Gesundheitstipps
Mein Tipp des Monats
Fuß- und Nagelpilz
Bei Pilzen, die überwiegend Fuß- und Fingernägel infizieren, handelt es sich meist um Fadenpilze, so genannte Dermatophyten, die ausschließlich die oberste verhornte Hautschicht befallen. Besonders feuchte, warme Hautbezirke wie die Zehenzwischenräume, sind infektionsgefährdet. Durch kleine Verletzungen der Fuß- oder Fingernägel können sich die Fadenpilze aber auch in der Nagelplatte bzw. dem Nagelbett ausbreiten.
Hilfe aus der Apotheke:
Wenn es zu einer Pilzinfektion gekommen ist, helfen pilzabtötende Mittel aus der Apotheke. Fachleute sprechen von Antimykotika.
Bei Fußpilz haben sich so genannte Breitbandantimykotika bewährt. Verschiedene Pilzarten können damit bekämpft werden. Sie werden als Salbe, Puder, Creme oder Spray auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Zur Anwendung kommen Wirkstoffe wie Clotrimazol, Bifonazol, Miconazol oder Terbinafin.
Tipp:
Nach Abklingen der Beschwerden muss die Behandlung der befallenen Hautstellen noch einige Tage bis Wochen fortgesetzt werden. Erst dann kann man sicher sein, dass alle Pilzsporen abgetötet wurden. Je nach Wirkstoff unterscheiden sich die Empfehlungen. Lassen Sie sich von Ihrer Apotheke beraten.
Wann zum Arzt?
Wenn Sie nicht sicher sind, ob die juckenden, nässenden und geröteten Hautstellen durch Pilze verursacht werden, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Bei Nagelpilzen gilt als Faustregel: Wenn mehr als ein Drittel des Nagels befallen ist, oder mehrere Nägel betroffen sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen!
Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn
- Sie durch den Fußpilz starke Beschwerden haben
- trotz Behandlung keine Besserung eintritt
- die befallenen Hautstellen entzündet sind
- Einrisse der Haut starke Schmerzen verursachen
- mehr als fünf Nägel befallen sind
- der Nagelpilz mehr als ein Drittel des Nagels überzieht.
top
|