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Lenkbar: Das Sättigungsgefühl im Hirn
Durch Zufall haben Mediziner einen Weg gefunden den Leptinspiegel, der maßgeblich für das vom Gehirn gesteuerte Sättigungsgefühl verantwortlich ist, positiv zu beeinflussen.
Seit seiner Entdeckung 1994 wird Leptin (griech. leptos = dünn), das Hormonprodukt des so genannten Übergewichtsgens (obesity gene), als der Schlüssel in der Behandlung von Gewichtsstörungen und damit zusammenhängenden gesundheitlichen Risiken gesehen.
Euphorisch wurden die bei Studien an Mäusen erzielten Ergebnisse gefeiert, denn hier wirkte sich eine Erhöhung des Leptinspiegels, was einfach durchzuführen wäre, positiv auf die Gewichtsregulierung aus.
Was bei Mäusen funktionierte schlug bei Menschen fehl
Beim Menschen zeigt sich jedoch genau die entgegengesetzte Wirkung – je höher der Leptingehalt im Blut, desto größer die Gefahr der Fettleibigkeit (Adipositas). Die Träume vom Allheilmittel gegen Übergewicht platzten wie eine Seifenblase.
Seit dem arbeitet die Forschung mit Hochdruck an einem Mittel, das den Leptinspiegel senkt.
Im Rahmen dieser Forschungsarbeiten wurden immer weitere Auswirkungen des Hormonprodukts Leptin auf entscheidende Körperfunktionen entdeckt, die maßgeblich für die Gesundheit sind.
Positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel
Da der Leptin-Gehalt im Blut unmittelbare Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel hat, ist damit der Auslöser einer Kettenreaktion entdeckt, die sich negativ auf den gesamten Organismus auswirken kann. So beeinträchtigt ein hoher Leptinspiegel die Fettverbrennung.
Dies hat in der Regel einen hohen Cholesterinspiegel zur Folge, welcher der maßgebliche Risikofaktor für Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) ist. Weiterhin begünstigt eine ungenügende Fettverbrennung eine hohe Insulinkonzentration und ist so ein zentraler Risikofaktor für Zuckerkrankheit (Diabetes Typ II). So kann alleine die Optimierung der Fettverbrennung, welche durch eine Regulierung des Leptinspiegels zu beeinflussen ist, einen entscheidenden Beitrag bei der Behandlung der weltweit zunehmenden Zivilisationskrankheiten bedeuten, an denen auch immer mehr junge Menschen leiden.
Fettverbrennung bis zu 50 % erhöht
Jetzt ist es in einer unabhängigen Studie der für Ernährungskonzepte im Leistungssport bekannten Medizinischen Universitätsklinik Freiburg* gelungen ein Mittel zu testen, das den Leptinspiegel nachweislich senkt und gleichzeitig die Fettverbrennung um bis zu 50 % erhöht.
Die Studie wurde angelegt, um die Erfolgsaussichten unterschiedlicher Maßnahmen zur Gewichtsreduktion festzustellen. Die Rahmenbedingungen waren für die Gruppen identisch.
Zwei Gruppen unterschieden sich nur darin, dass eine Gruppe zusätzlich zum allgemeinen Diätkonzept eine Nahrungsergänzung aus Sojaisolat mit einem natürlichen Gehalt an Bioflavonoiden, Yoghurtpulver mit aktiven Milchsäurebakterien und natürlichem Honig mit hoher Enzymaktivität erhalten hat.
Die Auswertung der Daten ergab überraschender Weise, dass die Teilnehmer der durch die Nahrungsergänzung unterstützten Diät eine signifikante Senkung des Leptingehalts aufwiesen. Bei diesen Teilnehmern wurde zugleich eine bis zu 50 % höhere Fettreduktion festgestellt.
Diese optimierte Fettverbrennung begünstigte zugleich den Cholesterinspiegel und die Insulinkonzentration im Blut.
Erhalt der Muskelmasse
Gleichzeitig konnte trotz erhöhter Fettverbrennung eine stabile Muskelmasse beobachtet werden. So kann der durch zu hohen Körperfettanteil entstandene Teufelskreis durchbrochen werden. Denn durch weniger Fett bei gleich bleibender Muskelmasse steigt automatisch die Leistungsfähigkeit. Vitalität und Beweglichkeit nehmen zu und die Lust auf mehr Bewegung im täglichen Leben wächst. Die Gefahr der unnötigen Fettansammlung und der damit verbundenen Risiken sinkt.
Wichtige Ergebnisse:
- Optimierte Fettverbrennung
- Senkung des Cholesterinspiegels
- Verringerung des Körperfettanteils
- Reduktion der Insulinkonzentration
- Steigerung des Sättigungsgefühls
- Vermeidung des Jo-Jo-Effekts
- Erhalt der Muskelmasse
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