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Sommergrippe: Was hilft?

Endlich Sommer und dann das: Fieber, Schnupfen, Halsweh. Die Sommergrippe hat gerade wieder Hochsaison. Dabei ist der Begriff "Sommergrippe" mehr als irreführend, ähnelt sie doch mehr einer Erkältung oder einem grippalen Infekt als der klassischen Influenza. Wie die Influenza wird auch die so genannte Sommergrippe durch Viren ausgelöst. Allerdings nicht durch die vor allem im Winter vorkommenden Influenza-Viren, sondern durch in der Regel harmlosere Erreger. Über 100 verschiedene Viren gelten als Auslöser der so genannten Sommergrippe. Die Symptome sind dementsprechend unterschiedlich: Je nach Erreger kommt es zu Fieber, Schüttelfrost, Schnupfen, Durchfall, Halsschmerzen, Erbrechen oder Bauchschmerzen. Oft ähneln die Symptome denen eines Hitzschlags oder Sonnenstichs. Im Gegensatz zur Influenza beginnt die so genannte Sommergrippe meist weniger abrupt und verläuft harmloser. Allerdings fühlt man sich, wenn es draußen warm ist, oft besonders schlecht. Eine Impfung gibt es wegen der vielen verschiedenen Erregern nicht.
Übertragen wird die so genannte Sommergrippe durch Tröpfcheninfektion, also beim Husten, Sprechen oder Niesen. Überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum sind, ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch - im Freibad, auf Sommerfesten oder beim Flug in den Urlaub.
Eine Bekämpfung der Ursachen ist nicht möglich, wenn es sich nur um eine Infektion durch Viren handelt, auch Antibiotika helfen dann nicht. Generell gilt vor allem: körperliche Schonung und viel trinken, aber nichts Kaltes. Direkte Sonne und große Hitze sollte man unbedingt meiden. Auch weil es bei Fieber umso schwieriger ist, die Körpertemperatur zu senken, je wärmer die Umgebung ist. Trotz Hitze - ein Schal fördert die Durchblutung der Rachenschleimhaut und unterstützt so das Immunsystem. Tritt nach einigen Tagen keine Besserung ein, sollte man zum Arzt gehen.
Vorbeugung ist nur bedingt möglich: Wenn der Körper überhitzt oder ausgekühlt ist, ist er generell anfälliger für Krankheitserreger. Also nicht den ganzen Tag in der Sonne liegen und verschwitze oder nasse Kleidung - etwa nach dem Baden - schnell wechseln. Wenn ein erhitzter Körper vermehr Zugluft ausgesetzt ist, trocknen die Schleimhäute schnell aus und schützen dann weniger wirksam gegen Infektionen. Große Temperaturschwankungen sollte man generell vermeiden: In klimatisierten Räumen oder abends darauf achten, rechtzeitig etwas anzuziehen.
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